Asbest
Asbestgefahr in Zürich-West: Eine Untersuchung wird eingeleitet

Die Stadt Zürich will eine externe Untersuchung zu den Abbrucharbeiten auf dem Familiengartenareal Pfingstweid einleiten. Ende September hatten Zivilschützer ohne Maske und Schutzanzug während mehrerer Tage mit asbesthaltigen Gegenständen hantiert.

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Zivilschützer haben ohne Maske und Schutzanzug während mehrerer Tage mit asbesthaltigen Gegenständen hantiert.

Zivilschützer haben ohne Maske und Schutzanzug während mehrerer Tage mit asbesthaltigen Gegenständen hantiert.

Keystone

Zürich werde eine externe Untersuchung einleiten, bestätigte Sprecher Roland Portmann am Freitag eine Meldung von Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Die Untersuchung solle aufzeigen, was passiert sei.

Zudem hat Schutz & Rettung bei der Suva ein Gutachten in Auftrag gegeben. Dieses soll klären, wie stark die Zivilschützer gesundheitlich gefährdet waren. Einige Zivilschützer hätten mit rechtlichen Schritten gedroht, eine Klage sei aber noch nicht eingetroffen. Schutz & Rettung sei in Kontakt mit den Zivilschützern.

Rund 70 Zivilschützer waren Ende September daran, das Familiengartenareal Pfingstweid zu räumen. Sie waren aber von den Zivilschutzchefs nicht über die potenzielle Asbest-Gefahr informiert worden. Erst als am dritten Tag der Aktion zerbrochene Platten und kaputte Blumenkisten aus Eternit auf dem Areal herumlagen, wurde die Übung abgebrochen.

Seither ruhen die Räumungsarbeiten. Der Familiengartenverein müsste das Areal jedoch bis Ende Oktober geräumt der Stadt zurückgeben.