Wohnsiedlung

Architekten für Wohnsiedlung Leutschenbach-Mitte ausgewählt

Luftaufnahme des Quartiers Leutschenbach. Hier soll bis 2021 eine städtische Wohnsiedlung entstehen. (Archivbild)

Luftaufnahme des Quartiers Leutschenbach. Hier soll bis 2021 eine städtische Wohnsiedlung entstehen. (Archivbild)

Auf dem ehemaligen Heineken-Areal und der angrenzenden Heliwiese im Zürcher Quartier Leutschenbach soll bis 2021 eine städtische Wohnsiedlung mit rund 400 Wohnungen entstehen.

Der Architekturwettbewerb ist nun entschieden.

Hochbauvorstand André Odermatt und Finanzvorsteher Daniel Leupi stellten am Montagnachmittag das Siegerprojekt "Souq" von Andreas Feurer Architektur und Atelier Oriri Landschaftsarchitekten vor. Den Ausschlag für das Projekt gegeben habe vor allem die Gestaltung des Innenhofs, der einem orientalischen Markt ähnlich sei, heisst es in einer Mitteilung des Hochbaudepartements.

Die Volksabstimmung zur Wohnsiedlung Leutschenbach-Mitte findet frühestens im Frühjahr 2018 statt. Mit der Siedlung soll die Stadt Zürich dem in der Gemeindeordnung festgeschriebenen Ziel näher kommen, den Anteil an gemeinnützigen Wohnungen am Mietwohnungsbestand bis 2050 auf ein Drittel zu erhöhen.

Die geplante Siedlung wird Platz bieten für rund 1000 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Kinderbetreuungsstätten und Räume für Dienstleistungen und Gewerbe zur Verfügung beinhalten.

Vorgesehen ist vor allem attraktiver Wohnraum für Familien. In der Siedlung sollen zwischen 30 und 40 Prozent Kinder leben und das Quartier prägen.

Einen wichtigen Beitrag zur Quartierentwicklung werden gemäss Mitteilung auch unkonventionelle Wohnformen wie Cluster- und Atelierwohnungen leisten. Die öffentlichen Erdgeschossnutzungen mit Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben machten die Wohnsiedlung zu einem "lebendigen Mittelpunkt in Zürich-Nord".

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