19'377 Personen waren Ende November bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) arbeitslos gemeldet, 482 mehr als im Vormonat. Wegen des saisonalen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen im Bau waren im vergangenen Monat viele Männer und Ausländer betroffen.

Mehr Arbeitslose verzeichnete aber nicht nur das Baugewerbe. Auch freiberufliche, technische und wissenschaftliche Dienstleistungen sowie die Banken hatten einen Zuwachs an Stellensuchenden.

Der Zürcher Arbeitsmarkt ist zwar nach wie vor in guter Verfassung, wie Volkswirtschaftsdirektion und Amt für Wirtschaft und Arbeit am Montag mitteilten. Die Aussichten für einige Branchen sind aber etwas durchzogen. Gemäss Umfragen der Konjunkturforschungsstelle KOF betrifft dies vor allem die Banken, den Grosshandel und das Gastgewerbe.

Insgesamt dürfte die Beschäftigung in den kommenden Monaten weiter wachsen, allerdings weniger stark als noch im ersten Halbjahr 2018.