Die Zunahme der Arbeitslosigkeit im Baugewerbe fiel im Vergleich zu den Vorjahren deutlich stärker aus, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Freitag mitteilte. Möglicherweise hänge dies mit der zu erwartenden Abschwächung der Bautätigkeit zusammen.

Besonders betroffen vom Anstieg war der Bezirk Dietikon, in dem ein relativ hoher Anteil der Arbeitskräfte auf dem Bau arbeitet. Gestiegen sind auch die Arbeitslosenzahlen im Industriesektor. Diese Branche weist seit August 2011 steigende Zahlen auf. Besonders betroffen waren im Oktober Angestellte der Nahrungsmittelproduktion.

Entspannung in der Finanzbranche

Positives konnte das AWA hingegen vom Gross- und Detailhandel vermelden, wo die Arbeitslosigkeit abnahm. Eine Entspannung gab es auch im Finanzsektor, wo sich die Arbeitslosigkeit von Januar bis Oktober 2014 um 201 Personen reduzierte.

Insgesamt waren Ende Oktober 25'737 Personen bei einem RAV angemeldet, 644 mehr als im Vormonat. Die aktuelle Quote von 3,3 Prozent liegt 0,2 Prozentpunkte über dem Schweizer Durchschnitt.