Bezirk Dietikon
Arbeitslosenquote 4,2 Prozent: Stagnation auf hohem Niveau

Der Bezirk Dietikon weist somit die höchste Quote des Kantons auf und liegt ein Prozent über dem kantonalen Durchschnitt.

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Die Arbeitslosenquote bleibt somit seit 4 Monaten gleich. (Symbolbild)

Die Arbeitslosenquote bleibt somit seit 4 Monaten gleich. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

Ende August waren im Bezirk Dietikon 2084 Personen als arbeitslos gemeldet. Das sind acht Personen mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verbleibt unverändert auf 4,2 Prozent. Sie stagniert damit auf hohem Niveau. Im Vorjahr waren zum gleichen Zeitpunkt 1527 Personen im Bezirk als arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote lag damals bei 3,1 Prozent. Auch kantonsweit sind die Zahlen stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich liegt den vierten Monat in Folge bei 3,2 Prozent. Insgesamt waren Ende August 27763 Personen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren als arbeitslos gemeldet. Das sind 298 Personen mehr als im Vormonat, wie das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) gestern mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag damit um 1,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Saisonaler Beschäftigungsabbau zeichnet sich ab

Speziell bei den Jungen erhöhe sich wegen der Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger im August jeweils die Arbeitslosenzahl, schreibt das AWA. Bei den 15- bis 19-Jährigen waren es dieses Jahr plus 135 Personen, bei den 20- bis 24-Jährigen plus 231 Personen. Insgesamt habe es in den verschiedenen Branchen aber kaum Veränderungen gegeben. Am stärksten sei die Zunahme unter anderem im Gesundheits- und Sozialwesen (plus 139 Personen) und der Verkehrs- und Transportbranchen (plus 49 Personen) gewesen. Hingegen sei unter anderem die Zahl der Arbeitslosen im Bauwesen um 49 Personen und in der Informations- und Kommunikationsbranche um 20 Personen zurückgegangen. Die meisten Zürcher Branchen rechneten jedoch mit einem Beschäftigungsabbau in den nächsten Monaten, heisst es in der Mitteilung weiter. Auch saisonal bedingt sei mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen, da Baubranchen und Gastgewerbe im Winter weniger Personal benötigten, schreibt das AWA. Die Coronakrise werde den Arbeitsmarkt noch verstärkt belasten.