Winterthur

Anklage gegen Jugendlichen nach Tötung von Bruder

Bezirksgericht Winterthur (Symbolbild).

Bezirksgericht Winterthur (Symbolbild).

Gegen den Jugendlichen, der im Juni 2013 seinen sechs Jahre älteren Bruder umgebracht haben soll, ist Anklage erhoben worden. Die Jugendanwaltschaft Winterthur klagt den mittlerweile 17-Jährigen eines vorsätzlichen Tötungsdelikts an.

Ob die Jugendanwältin die Tat als vorsätzliche Tötung oder als Mord einstuft, ist nicht klar. Wie das Bezirksgericht Winterthur am Mittwoch mitteilte, ist zurzeit beim Jugendgericht das Anklage-Zulassungsverfahren im Gange.

Ein Gerichtstermin ist laut Mitteilung noch nicht festgelegt. Aller Voraussicht nach werde die Hauptverhandlung im Frühling stattfinden. Da es sich beim Beschuldigten um einen Jugendlichen handelt, sind weder Öffentlichkeit noch Medien zugelassen. Einzig die Eltern der beiden Brüder dürfen den Prozess verfolgen, über den das Jugendgericht im Nachhinein informiert.

Der Beschuldigte soll am 7. Juni im Treppenhaus des Elternhauses in Elgg seinen 22-jährigen Bruder erschlagen haben. Noch am gleichen Tag wurde der mutmassliche Täter in der Stadt Zürich verhaftet.

Er wurde Ende 2013 aus der Untersuchungshaft entlassen. Allerdings wurde er nicht auf freien Fuss gesetzt, sondern es wurde eine vorsorgliche Schutzmassnahme in einer Institution angeordnet.

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