Kunstausstellung
«André Thomkins. Die Zürcher Jahre» an der ETH Zürich

Die letzten sieben Jahre seines Lebens verbrachte der Schweizer Künstler André Thomkins in Zürich. Dem in dieser Zeit entstandenen Werk widmet die Graphische Sammlung der ETH in Zürich bis zum 19. Juni eine Ausstellung.

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Lackskin auf Papier (1965) des Schweizer Künstlers André Thomkins. Im Kunstmuseum Bern wurde unter dem Titel 'TRaumszene' eine grosse Retrospektive des 1985 verstorbenen Kuenstlers Thomkins gezeigt.

Lackskin auf Papier (1965) des Schweizer Künstlers André Thomkins. Im Kunstmuseum Bern wurde unter dem Titel 'TRaumszene' eine grosse Retrospektive des 1985 verstorbenen Kuenstlers Thomkins gezeigt.

Keystone

Zusammen mit Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl, Franz Eggenschwiler, Franz Gertsch, Dieter Roth oder Rolf Iseli gehörte André Thomkins (1930-1985) zu einer Generation Schweizer Künstler, die international anerkannt war wie keine davor und danach, wie der Kurator der Ausstellung, Paul Tanner, in seiner Ankündigung schrieb.

Thomkins war Maler und Zeichner, aber auch Objektkünstler, Musiker und Wortkünstler. Von 1978 bis zu seinem Tod lebte er in Zürich. In dieser Zeit "der Reife" (Tanner) zeichnete sich in seinem Werk eine Tendenz vom kleinen ins grosse Format ab.

Wichtige Werke dieser letzten Periode sind das monumentale Xylophon für Flüeli-Ranft und zwei Wandbilder, die er zusammen mit dem Künstler Rolf Winnewisser für die Nationalbank in Luzern realisierte. In der Graphischen Sammlung zu sehen sind neben Zeichnungen und Objekten insbesondere auch Thomkins Drucke, die er zusammen mit dem Kupferdrucker Peter Kneubühler realisierte.