Inhaltlich widerspiegeln die neu gegründeten Spin-offs die ganze Forschungsbreite der ETH. Der grösste Teil der neuen Unternehmen - insgesamt zwölf - stammt aus dem Bereich der Informatik- und Kommunikationstechnologie. Damit setzt sich gemäss Mitteilung der Trend der letzten Jahre fort.

Weitere acht Spin-offs aus unterschiedlichen Fachrichtungen entwickeln Produkte im medizinischen Kontext. Unter anderem geht es um eine neue Methode zur Wurzelkanalbehandlung oder einen handlichen und preiswerten PET-Scanner für die Alzheimer-Früherkennung.

Immer wichtiger werde auch die künstliche Intelligenz: Sechs der neuen Firmen arbeiten mit Methoden des maschinellen Lernens. Eines der Spin-offs entwickelt beispielsweise eine Software, die Muster in riesigen Datenmengen aus einzelnen Zellen analysieren und mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung bringen kann.

Seit 1996 sind an der ETH Zürich 407 Spin-offs entstanden. Während der Nullerjahre wurden im Schnitt pro Jahr 13 Spin-offs gegründet, in den Zehnerjahren waren es bis anhin rund je 24. Mit 27 wurden im vergangenen Jahr so viele neue Unternehmen gegründet wie noch nie.