Der Stadtrat hat am Mittwoch eine zweite Tranche des Projektierungskredites von insgesamt 8,6 Millionen Franken bewilligt.

Das Amtshaus Helvetiaplatz wurde 1963 erstellt und befindet sich noch weitgehend im Originalzustand. Trotz der erforderlichen Fassadensanierung werde das äussere Erscheinungsbild soweit möglich erhalten bleiben, heisst es in der Mitteilung des Stadtrates.

Um die Projektplanung zu initiieren, hatte der Vorsteher des Hochbaudepartementes, André Odermatt (SP), Anfang Jahr bereits 900'000 Franken in eigener Kompetenz bewilligt. Für die Erstellung eines detaillierten Kostenvoranschlages und der Ausführungsplanung hat der Stadtrat nun den Kredit auf 8,6 Millionen Franken erhöht.

Im Amtshaus Helvetiaplatz sind derzeit das Amt für Zusatzleistungen und die Case-Management-Abteilung von Human Resources Zürich untergebracht. Nach Abschluss der Instandstellung zieht das Sozialzentrum für die Bewohnerinnen und Bewohner der Sozialregion Limmattal am Helvetiaplatz ein.

Oberirdische Parkplätze verschwinden

Die Instandsetzung des Amtshauses wird mit der Sanierung der unterirdischen Garage verbunden. Gleichzeitig wird ein Teil der Einstellhalle für die öffentliche Nutzung umgebaut, wie es in der Mitteilung heisst.

Damit werde der Volksentscheid erfüllt. Im September 2008 hatte sich das Volk dafür ausgesprochen, dass öffentliche Parkplätze ins Parkhaus Helvetiaplatz verlagert werden sollen. Bewilligt wurden damals 2,48 Millionen Franken für den Umbau des Parkhauses und 2,5 Millionen Franken für die Aufwertung der Umgebung des Helvetiaplatzes.

Im Erdgeschoss des Amtshauses soll eine Café-Bar eingebaut werden - auch dies im Sinne der Aufwertung des Helvetiaplatzes, wie der Stadtrat schreibt. Der Gemeinderat hatte im März 2013 den Stadtrat mit einem Postulat aufgefordert, Aufwertungsmassnahmen zu prüfen.