ETH Zürich

Amok-Schlösser sollen an der ETH für optimalen Schutz sorgen

Sogenannte Amok-Schlösser sollen zum Schutz sollen an den Türen der ETH Zürich angebracht werden.

Sogenannte Amok-Schlösser sollen zum Schutz sollen an den Türen der ETH Zürich angebracht werden.

Die ETH Zürich will für die potenzielle Gefahr eines Amoklaufs vorbereitet sein: Sie installiert bei allen Räumen mit mehr als neun Sitzplätzen spezielle Sicherheitsschlösser.

Erst vergangene Woche richtete ein Schüler in einem College in Oregon (USA) ein Blutbad mit neun Todesopfern an. Immer wieder wird von einem derartigen Amoklauf berichtet – nicht nur in den Staaten, sondern auch in Frankreich oder Deutschland. Und immer wieder sind Schulen oder andere Gebäude im Visier, in denen sich viele Menschen auf einmal aufhalten.

Das wissen auch die Verantwortlichen der ETH. Im Rahmen eines neuen umfassenden Sicherheitskonzepts kommen auch sogenannte Amok-Schlösser auf den Plan, die jeden Raum mit mehr als neuen Sitzplätzen abriegeln sollen. Sie erlauben es, die Tür im Falle bei Gefahr von innen zu verschliessen, sodass von aussen kein Durchkommen mehr möglich ist. Eine Massnahme, die die ETH rund 800‘000 Franken kosten wird.

Amokschloss der Firma Schänis

Amokschloss der Firma Schänis

Die Amok-Schlösser wurden bereits im Mai von Katherine Timmel Zamboni, Leiterin in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit und Umwelt an der ETH Zürich, gegenüber der NZZ als «letzter Baustein» des neuen Sicherheitskonzepts beschrieben: «Sie bieten einen technischen Schutz, falls alle Präventionsmassnahmen versagen.» Die Schlösser, wie auch die übrigen Massnahmen wurden von der ETH selber entwickelt.

Die Amok-Schlösser werden voraussichtlich 2017 fertig installiert sein.

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