Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle/Transgender und Intersexuelle (LGBTI) sind in der Schweiz nicht vor Hassverbrechen geschützt. Ein Grund sind fehlende Zahlen zum Ausmass dieser Verbrechen. Dies soll sich nun ändern. In 13 Kantonen werden in diesen Tagen Vorstösse zur statistischen Erfassung von solchen Hassverbrechen eingereicht, wie die Organisation Pink Cross am Freitag mitteilte. Eine offizielle statistische Erfassung sei dringend notwendig. Ein Grund für die bisherige Untätigkeit der Politik und Behörden seien die fehlenden Statistiken zu derartigen Verbrechen.

Leider kam es am Freitag in Zürich auch zu einem Vorfall, der die Dringlichkeit noch unterstreicht: Unbekannte zerstören einen Regenbogen-Stand beim Zürcher Lochergut. Ein Video, das im Netz kursiert, zeigt den Angriff. Wem er genau galt, resp. ob es sich dabei um ein homophobes Hass-Verbrechen handelt, ist allerdings noch nicht geklärt. (sda/CH Media)