Rettungseinsätze
Am linken Zürichsee-Ufer retten bald Schwyzer Notärzte

Der Rettungsdienst See-Spital spannt ab dem nächsten Jahr mit dem Rettungsdienst Spital Lachen SZ zusammen.

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Zusammenarbeit beim Rettungsdienst am linken Zürichsee-Ufer.

Zusammenarbeit beim Rettungsdienst am linken Zürichsee-Ufer.

Keystone

Ab 4. Januar wird die notärztliche Versorgung am linken Zürichsee-Ufer alternierend durch Notärzte des Rettungsdienstes See-Spital sowie des Rettungsdienstes Spital Lachen abgedeckt.

Der Notarztdienst mit Notarzt-Einsatzfahrzeug und Fahrer wird durch die beiden Spitäler im wöchentlichen Wechsel sichergestellt, wie die beiden Spitäler am Donnerstag mitteilten. Weiterhin sind die beiden Rettungsdienste mit ihren Rettungswagen für die Versorgung in ihren angestammten Vertragsgemeinden und -bezirken zuständig.

Anlass zum gemeinsamen Notarztdienst in der Region gaben laut der Mitteilung neue Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen sowie das Projekt "Anforderungen an die Rettungsdienste" der Gesundheitsdirektion. Das neue notärztlich abzudeckende Gebiet am linken Zürichsee-Ufer umfasst fast alle Gemeinden des Bezirks Horgen ZH sowie alle Gemeinden der Bezirke March und Höfe im Kanton Schwyz.

Jährlich leistet der Rettungsdienst See-Spital rund 4300 Rettungseinsätze; das Spital Lachen kommt auf rund 2500 Einsätze. Bei rund jedem zehnten Einsatz muss ein Notarzt wegen eines lebensbedrohlichen Zustandes des Patienten involviert werden.