Jedes Jahr strömen Millionen von Touristen nach Paris, London, Rom und Athen um die dortigen Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Bis zum 19. August müssen die Landesgrenzen dafür jedoch nicht mehr verlassen werden: Am Zürcher Hauptbahnhof bauen Künstler die berühmtesten Bauwerke Europas nach.

Aus über 38 Tonnen Sand entstehen an vier Standorten der weltbekannte Arc de Triomphe, das Kolosseum, die Athener Akropolis oder das Londoner Westminster mit dem Big Ben. Sechs Künstler aus aller Welt sind während zehn Tagen mit den Aufbauarbeiten beschäftigt, berichtet "TeleZüri".

Sandkunst im Zürcher Hauptbahnhof

Sandkunst im Zürcher Hauptbahnhof

Akropolis, Arc de Triomphe oder Big Ben: Während zehn Tagen erschaffen sechs Künstler aus aller Welt beeindruckende Kunstwerke aus Sand und Wasser.

Zusammengehalten wird der gewöhnliche, naturbelassene Sand aus dem Rhein einzig mit Wasser. Die Sicherheit der zerbrechlichen Skulpturen hat deshalb oberste Priorität: Glasglocken, die die Kunstwerke umschliessen, sollen sie vor möglichen Randalen schützen.

Finanziert wird das Projekt von den Läden des Shopvilles, welche sich die aufwendigen Kunstwerke über 100'000 Franken kosten lassen.