Kanton

Alternative Liste will mit Markus Bischoff in den Regierungsrat

Tritt für die Alternative Liste (AL) zu den Regierungsratswahlen an: Markus Bischoff. (Archiv)

Tritt für die Alternative Liste (AL) zu den Regierungsratswahlen an: Markus Bischoff. (Archiv)

Die Alternative Liste (AL) will mit Markus Bischoff im nächsten Frühling einen Sitz im Zürcher Regierungsrat erobern. Eine AL-Vollversammlung vom Dienstagabend hat den 58-jährigen Kantonsrat und Rechtsanwalt nominiert. Bereits bei den Wahlen vor 12 J

Bereits bei den Wahlen vor 12 Jahren hatte Bischoff kandidiert, damals aber die Wahl deutlich verfehlt.

Bischoff habe sich als profilierter Kantonsrat und als Präsident der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zur BVK-Korruptionsaffäre weit über die Linke hinaus Anerkennung verschafft, schreibt die AL in einer Mitteilung. Bischoff ist auch Präsident des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich (GBKZ).

Bei den Wahlen am 12. April 2015 treten fünf von sieben Regierungsratsmitglieder wieder an: Markus Kägi und Ernst Stocker (beide SVP), Mario Fehr (SP), Thomas Heiniger (FDP) und Martin Graf (Grüne).

Die SP versucht mit Nationalrätin Jacqueline Fehr den Sitz der zurücktretenden Regine Aeppli zu verteidigen. Bei der FDP soll die Kantonsrätin Carmen Walker Späh den durch den Rücktritt von Ursula Gut freiwerdenden Sitz übernehmen.

Ziel der CVP ist es, den 2011 an die Grünen verlorenen Sitz mit der Kantonsrätin und Staatsanwältin Silvia Steiner aus Zürich zurückzuerobern. Die EVP schickt den Kantonsrat und Sozialarbeiter Nik Gugger aus Winterthur ins Rennen. Die BDP versucht ihr Glück mit dem Kantonsrat und Treuhänder Marcel Lenggenhager aus Gossau.

Gespräche mit SP und Grünen über gegenseitige Unterstützung

Die AL-Vollversammlung beauftragte den Wahlausschuss, mit SP und Grünen die gegenseitige Unterstützung der vier links-grünen Regierungsratskandidaten und -kandidatinnen zu konkretisieren, wie es in der Mitteilung heisst.

Bei den Kantonsratswahlen treten die drei bisherigen AL-Kantonsratsmitglieder wieder an. Wahlziel ist es gemäss Mitteilung, mindestens zwei zusätzliche Sitze zu gewinnen und damit Fraktionsstärke zu erreichen. Kernthemen der Wahlkampagne seien gerechte Steuern, günstige Wohnungen, bezahlbare Krippenplätze und konsequentes Eintreten für die Grundrechte. (sda)

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