Grundstückgewinnsteuer
AL reicht Referendum ein gegen "Steuergeschenk"

Wie bereits im Zürcher Kantonsrat angekündigt, hat die AL das Referendum ergriffen, gegen eine Steuergesetzänderung. Diese sieht vor, dass Unternehmen mit Sitz im Kanton Zürich, die eine Liegenschaft verkaufen, künftig Geschäftsverluste in der Steuererklärung mit der Grundstückgewinnsteuer verrechnen können.

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Die Revision sei unfair und öffne ein neues Steuerschlupfloch, bemängelt die AL. (Symbolbild)

Die Revision sei unfair und öffne ein neues Steuerschlupfloch, bemängelt die AL. (Symbolbild)

Keystone

Die Revision sei unfair und öffne ein neues Steuerschlupfloch, bemängelt die AL. Privatpersonen sollten weiterhin die volle Grundstückgewinnsteuer zahlen, auch wenn es ihnen finanziell schlecht gehe. Profitieren würden einseitig Immobilienfirmen, Banken und Versicherungen.

Leidtragende der Neuregelung seien die Gemeinden, allen voran die grossen Städte Zürich und Winterthur, teilte die Partei am Mittwoch mit. Aktivistinnen in Hai-Kostümen übergaben mehr als 4000 Unterschriften gegen das "Steuergeschenk für Immo-Haie".