Eine Analyse habe gezeigt, dass ein Fertigungsfehler Ursache der Unregelmässigkeiten gewesen sei, teilte die Kernkraftwerk Leibstadt AG (KKL) am Mittwoch mit. Dieser Fertigungsfehler könne auch beim neu eingebauten Ersatz-Trafo nicht ausgeschlossen werden.

Deshalb sollen vor dem Hochfahren der Anlage alle drei Pole geprüft und gegebenenfalls instand gesetzt werden. Die Kraftwerksleitung rechnet mit ungefähr acht Tagen Verlängerung der Jahreshauptrevision.

Brennelemente ausgetauscht

Für die am 3. August begonnene Revision war eine Dauer von drei Wochen vorgesehen. Das AKW Leibstadt hätte demnach am Donnerstag wieder ans Netz gehen sollen. Voraussichtlich kann die Stromproduktion am 2. September wieder aufgenommen werden.

Während der Jahreshauptrevision wurden 136 der insgesamt 648 Brennelemente ausgetauscht. Weiter wurden die maschinen-, elektro-, und leittechnischen Einrichtungen geprüft und gewartet.