Aktivisten
Behörden erschweren Herrn und Frau Künzis Aktionen gegen Scientology

Yolanda Sandoval Künzi und Beat Künzi gehen seit zwei Jahren gegen Scientology auf die Strasse. Sie nennen es Aufklärung. Scientology wehrt sich – mit Erfolg: Jetzt verlangt auch die Stadt Winterthur eine gebührenpflichtige Bewilligung für Künzis Aktionen.

Matthias Scharrer
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Yolanda Sandoval Künzi protestiert in der Winterthurer Altstadt gegen Scientology.

Yolanda Sandoval Künzi protestiert in der Winterthurer Altstadt gegen Scientology.

zvg

Eigentlich wären Yolanda Sandoval Künzi und ihr Mann Beat Künzi gerne wieder auf die Strasse gegangen, am Dienstag in Winterthur. Die Scientology-Kirche hatte in der Altstadt einmal mehr eine Standaktion geplant. Künzis postieren sich seit zwei Jahren immer wieder in der Nähe von Scientology-Ständen – um Aufklärung zu betreiben, wie Sandoval Künzi sagt. Sie hätten eines ihrer selbstgemachten Schilder in die Luft gehalten, mit denen sie vor der «Scientology-Sekte» warnen. Hätten mit gebührendem Abstand Passanten angesprochen, die zuvor am Scientology-Stand waren. Um ihnen zu sagen, mit wem sie es da zu tun hatten. Denn nicht immer trete die Scientology-Kirche unter ihrem eigenen Namen auf.