Zürich
Affäre Hildebrand zieht sich weiter: Nun reicht ein Journalist Anzeige ein - wegen Telefonüberwachung

Es gibt eine weitere Strafanzeige in der weit verzweigten "Affäre Hildebrand": Der Journalist Urs Paul Engeler hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet, weil er telefonisch überwacht worden sei. Dies sagte er am Dienstag in einem Interview mit der Kommunikationsplattform "Persönlich".

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Urs Paul Engeler reicht Anzeige ein, weil er telefonisch überwacht worden sei.

Urs Paul Engeler reicht Anzeige ein, weil er telefonisch überwacht worden sei.

Keystone

Im Visier habe er die Zürcher Staatsanwaltschaft, jene richterliche Instanz, welche die illegale Massnahme angeordnet habe, sagte er weiter. Aber auch Drittpersonen, welche "die Inhalte meiner Kommunikation einer Zeitung zugetragen haben", sollen allenfalls überprüft werden.

Engeler, der in der "Weltwoche" über den "Fall Hildebrand" schrieb, stösst sich daran, dass er von der Staatsanwaltschaft telefonisch überwacht worden sein soll: "Ich fühle mich nicht nur in meiner Privatsphäre verletzt, sondern vor allem in meiner journalistischen Arbeit behindert."

Deshalb hat er die Strafanzeige wegen Verletzung des Fernmeldegeheimnisses und des Amtsgeheimnisses eingereicht.