Sehr viele Anrufe erhielt die Stadt jedoch nicht: Es hätten sich bis jetzt weniger als zehn Betroffene gemeldet, sagte eine Sprecherin des Sozialdepartements auf Anfragte der sda. Den Betroffenen sei es sehr wichtig gewesen, mit Vertretern der Stadt zu reden.

Schadenersatz zahlt die Stadt den unrechtmässig Eingelieferten zwar nicht, doch sie zeigt sich zu einer symbolischen Wiedergutmachung bereit. In einem Fall finanzierte die Stadt ein Pflegebett, in einem anderen erhielt ein Betroffener ein Elektro-Velo.

Wie viele Stadtzürcherinnen und -zürcher zwischen 1941 und 1981 "versorgt" wurden, ist gemäss Sozialdepartement nicht bekannt.