Abstimmung
Abstimmungsdebakel für Steuersenkungs-Initiative

Die Volksinitiative «Für einen wettbewerbsfähigen Kanton Zürich» ist bei den Stimmberechtigten mit Pauken und Trompeten durchgefallen. Die Initiative wurde mit fast 70 Prozent Nein-Stimmen bachab geschickt. Die Stimmbeteiligung lag bei 27,4 Prozent.

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Zürcher Abstimmungsdebakel für Steuersenkungs-Initiative (Symbolbild)

Zürcher Abstimmungsdebakel für Steuersenkungs-Initiative (Symbolbild)

Keystone

Die Initiative verlangte eine Halbierung der Vermögenssteuer und war vom Bund der Steuerzahler lanciert worden. Unterstützt wurde das Anliegen vom Gewerbeverband sowie von FDP und SVP.

Alle anderen Parteien sowie der Kantonsrat und die Kantonsregierung lehnten sie ab. Sie argumentierten, die Initiative schiesse über das Ziel hinaus - sie verursache Einnahmenausfälle von bis zu 320 Millionen Franken jährlich.

Mit der Ablehnung blieben die Stimmberechtigten bei der Linie, die sie bereits im Mai vorgaben, als sie andere Steuersenkungsvorlagen bachab schickten.

Die Halbierung der Vermögenssteuer wurde nur in 4 von 185 Abstimmungsgebieten angenommen. Keine einzige der sogenannten Goldküsten-Gemeinden am rechten Zürichsee-Ufer sprach sich für die Steuerhalbierung aus.