Abstimmung
107 Millionen Franken: Neubau für Schutz und Rettung bewilligt

Damit Feuerwehr und Sanitäter innert zehn Minuten zur Stelle sind, braucht es die neue Wache Nord. Das Stadtzürcher Stimmvolk hat nun das Geld dafür bewilligt.

Matthias Scharrer
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Die Wache Nord soll auf einem Areal des Elektrizitätswerks Zürich im Stadtteil Oerlikon entstehen.

Die Wache Nord soll auf einem Areal des Elektrizitätswerks Zürich im Stadtteil Oerlikon entstehen.

Visualisierung: Maar Architektur/zvg

Die neue Wache Nord für Schutz und Rettung Zürich kann gebaut werden: Das Stadtzürcher Stimmvolk stimmte dem Kredit in Höhe von 107 Millionen Franken am Sonntag deutlich zu. Der siebenstöckige Neubau für die Sanität, Berufs- und Milizfeuerwehr entsteht an der Binzmühlestrasse 156 in Zürich-Oerlikon. Dank ihm können Feuerwehr und Sanität künftig ihre Einsatzorte schneller erreichen.

Der Stadtteil Zürich-Nord ist in den letzten Jahrzehnten stark gewachsen. Laut Stadtrat konnte daher die Vorgabe, innert zehn Minuten mit den Sanitäts- und Feuerwehrfahrzeugen an nahezu allen möglichen Einsatzorten zu sein, besonders im Norden Zürichs nur unzureichend umgesetzt werden.

Die neue Wache entsteht auf einem Areal des Elektrizitätswerks Zürich. Auf dem Dach und an der Südfassade erhält sie eine Fotovoltaikanlage. Das Neubauprojekt war weitgehend unbestritten: Das Stadtparlament hatte bereits mit 86:0 Stimmen zugestimmt. Nun bestätigte das Stimmvolk diesen Entscheid mit einem Ja-Stimmen-Anteil von knapp 92 Prozent. Nach der Wache Nord plant der Stadtrat weitere neue Standorte für die Blaulichtorganisation Schutz und Rettung Zürich.

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