Gesucht wird "ein überzeugendes Gesamtkonzept mit einer klaren konzeptionellen Ausrichtung, die sowohl bezüglich des Angebots als auch gestalterisch zum Ausdruck kommen soll". Dies teilte die Stadt Zürich am Dienstag mit. Grosser Wert wird auch auf den "Bezug zu Zürich" gelegt.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Sechseläutenplatz soll zudem ein eigenständiges Profil besitzen und sich von den bestehenden Weihnachtsmärkten in der Stadt Zürich unterscheiden, heisst es weiter. Zudem soll er auch"zur touristischen Bereicherung Zürichs" beitragen.

Straffer Zeitplan

Bis zum 30. November können bei der Stadtpolizei, Büro für Veranstaltungen, Konzepte für den Weihnachtsmarkt auf dem Sechseläutenplatz eingereicht werden. Bis Ende Februar 2020 gibt die Stadt dann bekannt, wer die Bewilligung erhält.

Wie es weiter heisst, erfolgt die Beurteilung der Gesuche gemäss den inhaltlichen und gestalterischen Qualitätskriterien der Richtlinien für Weihnachtsmärkte auf dem Münsterhof und auf dem Sechseläutenplatz. Mit Blick auf die Realisierbarkeit seien auch die Finanzierung, technische Aspekte sowie der Zeitplan "wichtige Punkte bei der Beurteilung der Gesuche".

Neuer Platz ermöglicht neuen Markt

Auf dem Sechseläutenplatz wurde in den Jahren 2010-2013 während des Platz-Umbaus provisorisch ein Weihnachtsmarkt bewilligt. 2014 gab es keine Bewilligung, da der Platz überbucht war. Dessen Nutzungskonzept sieht vor, dass er während rund ein halben Jahres leer bleiben muss.

2015 startete das "Zürcher Wienachtsdorf". Das Projekt von Frau Gerolds Garten AG setzte sich gegen elf Konkurrenten durch und erhielt eine Bewilligung bis Ende 2019.