Zugverkehr
Ab Dezember 2018 können Zürcher schneller in den Thurgau fahren

Die Bahnfahrten zwischen dem Thurgau und Zürich werden ab Dezember 2018 kürzer und die Anschlüsse in Kreuzlingen, Romanshorn und Rorschach schlanker. Um das Angebot zu verbessern, baut die SBB für 300 Millionen Franken die Infrastruktur im Thurgau aus.

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Die SBB will das Angebot für 300 Millionen Franken verbessern.

Die SBB will das Angebot für 300 Millionen Franken verbessern.

Keystone

Am Donnerstag trafen sich Vertreter von Bund und dem Kanton Thurgau mit den Verantwortlichen von SBB und Thurbo zum Spatenstich in Berg, wie die SBB am Donnerstag mitteilten. Dort wird auf einer 4,7 Kilometer langen Strecke zwischen Weinfelden und Kehlhof eine zweite Spur gebaut. Dies verkürze die Fahrzeit zwischen Weinfelden und Kreuzlingen/Konstanz.

Auf weiteren Strecken werden neue Kreuzungsstationen gebaut und Gleise und Signalisationen angepasst. Zusätzlich werden fünf Bahnhöfe um- und ausgebaut für einen stufenfreien Zugang zu den Perrons und den Zügen. Insgesamt kosten die elf Projekte für den Bahnausbau im Thurgau 300 Millionen Franken. Die Kosten werden laut der SBB zum überwiegenden Teil durch den Bahninfrastrukturfonds (BIF) des Bundes finanziert.

Die Verknüpfung der Ausbauprojekte von SBB, Thurbo, Südostbahn (SOB) und der Frauenfeld-Wil-Bahn bringe der Thurgauer Bevölkerung ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 wesentliche Angebotserweiterungen mit kürzeren Fahrzeiten der Schnellzüge zwischen Zürich und dem Thurgau. Zudem werden die Anschlüsse in den Bahnhöfen Kreuzlingen, Romanshorn, Rorschach und Schaffhausen verbessert und es wird ein durchgehender Halbstundentakt im Regionalverkehr auf allen Linien eingeführt.