Die Zürcher Bahnhofstrasse, eines der teuersten Pflaster der Welt, entspricht optisch schon länger nicht mehr einem Strassenraum von nationaler und internationaler Bedeutung. Störend findet die Stadt Zürich vor allem die vielen Flicken in der Strassenoberfläche.

Seien die Sanierungsarbeiten abgeschlossen, werde die Bahnhofstrasse wieder ein Aussehen haben, das einer Visitenkarte der Stadt würdig sei, teilte das Tiefbauamt am Dienstag mit.

Flanieren soll möglich bleiben

Die Arbeiten werden in vier Etappen eingeteilt, damit Grossanlässe wie das Sechseläuten, die Streetparade und die Leichtathletik-EM 2014 nicht gestört werden. Die Marathon-Strecke wird zu einem Teil über die Bahnhofstrasse geführt.

Störungen dürfte es hingegen für die Kundinnen und Kunden und die Geschäfte geben. Dies ist der Stadt bewusst, wie sie schreibt. Damit das Flanieren entlang der Schaufenster auch während der Bauzeit möglich bleibe, werde der Abstand zwischen Schaufenstern und Abschrankungen in der Regel drei Meter betragen.