Projektwettbewerb

Aargauer Architekten erweitern Zürcher Sportzentrum in Filzbach

Aargauer Architekten gewinnen den Projektwettbewerb.

Aargauer Architekten gewinnen den Projektwettbewerb.

Der Projektwettbewerb der Zürcher Baudirektion für die Erweiterung des Sportzentrums Kerenzerberg (SKZ) im glarnerischen Filzbach ist entschieden: Gewonnen hat das Projekt «Silhouette» der Burkhard Meyer Architekten aus Baden AG.

Das Siegerprojekt habe die Jury durch eine klare Ordnung der Gesamtanlage überzeugt, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung von Baudirektion und Sicherheitsdirektion vom Freitag. Die Architekten wollen die bestehende Turnhalle durch eine neue Dreifach-Sporthalle und einen Werkhof nahtlos vergrössern und gezielt aufwerten.

Ein achtgeschossiger Unterkunftstrakt schliesst über einen flachen Verbindungsbau an das bestehende Haupthaus an und ergänzt die Silhouette mit einem neuen Akzent. So entsteht laut Jury ein klar gefasster und attraktiver Aussenraum.

Daneben beeindrucke auch der "kluge Umgang" mit dem Untergeschoss, das bereits heute das funktionale Rückgrat der Anlage bildet und als Haupterschliessung die verschiedenen Nutzungen untereinander verbindet. Die Nähe der beiden Neubauten schaffe optimale Bedingungen für den Betrieb und die Logistik der Gesamtanlage.

50 Millionen Franken bereits reserviert

Unter der Leitung des kantonalen Hochbauamtes wird das Projekt - zusammen mit den Nutzern - weiterentwickelt. Dazu gehört auch die detaillierte Ausarbeitung der Kosten und Termine. Die Erneuerung und Erweiterung des Sportzentrums wird in Etappen ausgeführt.

Das Kostendach beträgt 50 Millionen Franken. Dieser Betrag ist im Sportfonds des Kantons bereits reserviert. Als erstes realisiert werden sollen die Spielsporthalle, der Unterkunftstrakt sowie der Werkhof.

Das Zürcher Sportzentrum Kerenzerberg wurde 1971 eröffnet. Es wird aus dem kantonalen Sportfonds finanziert und vom Zürcher Kantonalverband für Sport im Auftrag der Sicherheitsdirektion geführt.

Das Sportzentrum ist auf den Jugend- und Breitensport ausgerichtet und bietet Trainingslager, Aus- und Weiterbildungskurse sowie Seminare an. Mit über 30'000 Logiernächten und mehr als 4000 Kursen jährlich stosse das Zentrum an seine Grenzen, heisst es in der Mitteilung. Insbesondere an Wochenenden sowie in der Ferienzeit fehlten Hallenkapazitäten sowie Betten und Theorieräume.

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