Bauprojekt

94 neue Wohnungen an der Zürcher Stadtgrenze

Die neuen Wohnungen entstehen im Frankental an bester Lage. zvg

Die neuen Wohnungen entstehen im Frankental an bester Lage. zvg

Wo bisher Garagenboxen standen, baut die Wohngenossenschaft Gewobag in ihrer bestehenden Siedlung in Zürich-Höngg neue 94 Wohnungen.

In den 60er-Jahren polierte der eine oder andere Genossenschafter am Samstag vor der Garagenbox sein Automobil. Nun entstehen dort drei Neubauten im Minergie-Standard – jedoch ohne Lüftung. Die Garagen werden aufgehoben. Aus den bestehenden 240 Wohnungen der Siedlung werden so innerhalb der nächsten drei Jahre 316. Von den bisherigen Wohnungen opfert die Bauherrin deren 18, damit die Neubauten den bisherigen Bewohnern nicht die Sicht aufs Tal versperren.

Durch die Neubauten und die stufenweise Erneuerung der bestehenden Gebäude erhofft sich die Gewobag laut Mitteilung «an bester Lage eine gesunde Mischung aus zeitgemäss renovierten Altwohnungen und modernen Neubauwohnungen mit einem vielfältigen und quartierverträglichen Mietermix».

Zum Garten wird auch ein kleiner Rebberg gehören, wie die Bauherrin schreibt. Spatenstich für die Neubauten ist im Herbst. Die Preise werden nach der Kostenmiete kalkuliert. Gemäss Website rechnet die Genossenschaft mit Mietzinsen von 1400 Franken für eine 2½-Zimmer-Wohnung und rund 2100 Franken für eine 4½-Zimmer-Wohnung.

Zum Siegerprojekt wurde im Rahmen eines vom Hochbaudepartement der Stadt Zürich begleiteten Architekturwettbewerbs das Projekt der Architekten Egli Rohr Partner AG gekürt. (MIR)

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