Aus der Wohnbauaktion 2017 stehen noch rund 62 Millionen Franken zur Verfügung, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die SGE erstellt am Letzigraben einen Neubau, der die 1947 gebaute Gründersiedlung ersetzt. Dabei entstehen 98 Wohnungen mit 1- bis 5,5-Zimmern.

Die Genossenschaft hat beim Büro für Wohnbauförderung Unterstützungsleistungen zur Verbilligung der Mietzinse für 17 Wohnungen in Höhe von 1,6 Millionen Franken beantragt. Damit werden 2-Zimmer-Wohnungen monatlich um 160 Franken günstiger und die 5,5-Zimmer-Wohnungen um 307 Franken.

Die FGZ ersetzt einen Teil der Siedlung Arbental durch einen Neubau mit 102 Wohnungen. 25 davon sollen mit 2,1 Millionen Franken subventioniert werden.

6700 verbilligte Wohnungen

Zwei Beiträge erhält die BG Glattal. Für 27 Wohnungen im Ersatzneubau "Am Katzenbach V" mit insgesamt 81 Wohnungen hat die Genossenschaft 2,1 Millionen Franken beantragt.

Ausserdem ersetzt die BG Glattal in den nächsten 25 Jahren im Schwamendinger Dreieck etappenweise über 700 Wohnungen. Im Ersatzneubau "Im Schuppis I" werden 124 Wohnungen gebaut. 40 davon sollen verbilligt werden. Dafür hat der Stadtrat 3,5 Millionen Franken gewährt.

Aktuell gibt es in der Stadt Zürich 6700 Wohnungen, die gezielt verbilligt wurden. Die Wohnungen werden nach festgelegten Kriterien in Bezug auf Belegung und Einkommen vergeben. Alle zwei Jahre werden diese überprüft.