9/11
«Diesen Anblick werde ich nie mehr vergessen»: Erinnerungen von Hans-Ueli Vogt an den 11. September 2001

Hans-Ueli Vogt erinnert sich noch heute detailliert an den Terroranschlag auf das World Trade Center. Gerade einmal 300 Meter trennten ihn vom Geschehen.

Laura Drott
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Melissa Schumacher / TeleZüri

Am Tag des 11. Septembers 2001 arbeitete SVP-Nationalrat Hans-Ueli Vogt in einem Anwaltsbüro in Manhattan. Bereits 1999 im August zog er für sein Studium nach New York City.

Aus gerade einmal 300 Metern Entfernung konnte er den Terroranschlag auf die Twin Tower des World Trade Centers beobachten. Er war einer der wenigen, der sich an diesem Morgen am Arbeitsplatz befand. Erst nach einem Schockmoment realisierte der Zürcher, was wirklich passierte. Er erinnert sich noch an die «Starre und Hilflosigkeit» nachdem sie aus dem Gebäude evakuiert wurden.

«Die prägendste Erinnerung an den 11. September ist eigentlich, wie ich am Bürofenster stand und den Rauch gesehen habe. Und plötzlich kommt von der linken Seite der Flieger, leicht geneigt, der in den südlichen Turm reinfliegt und darin verschwindet», erinnert sich Vogt heute.

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