Der Standort in der Altstadt sei für einen modernen Polizeibetrieb ungeeignet, hält der Stadtrat in einer Mitteilung vom Freitag fest. Der enge, umständliche Weg aus dem Polizeihof durch die Fussgängerzone "beeinträchtigt die Interventionszeiten erheblich". Dies gefährde das rasche Eintreffen am Einsatzort.

Zudem seien die Arbeitsplätze im alten Gebäuden für die rund 250 Mitarbeiter teilweise nicht mehr zumutbar. Und schliesslich belastet der 24-Stunden-Polizeibetrieb mit seinen Lärmemissionen die Wohnqualität der Nachbarschaft erheblich.

Deshalb sollen alle Dienststellen in einem zweckmässigen Neubau auf dem Obermühleareal zusammengezogen werden, hält der Stadtrat fest. Die Standortverlegung, über die eine Projektgruppe schon im Jahr 2004 beraten hat, soll nun "nicht mehr länger aufgeschoben werden".

Die Volksabstimmung über den 82-Millionen-Kredit wird gemäss Stadtrat nach der Behandlung durch das Parlament noch in diesem Herbst stattfinden.