Ziel ist es, Ideen und Initiativen zu sammeln und die Feierlichkeiten ab 2017 zu koordinieren.

Priorität haben Projekte aus den Bereichen Theater und Film sowie Publikationen, die eine lange Entwicklungszeit haben, wie die reformierte Kirche am Freitag mitteilte. Zudem sind eine Reihe von Angeboten für die wachsende Zahl von Touristen geplant, die Zürich wegen seiner reformatorischen Geschichte besuchen.

Zusammen mit Genf und Wittenberg gehört Zürich zu den wichtigsten Zentren der europäischen Reformation des 16. Jahrhunderts. Diese sei ein "vielgestaltiger Prozess mit Licht- und Schattenseiten" gewesen und habe "nachhaltige globale Wirkungen" gezeitigt, heisst es im Grundlagenpapier zur neuen Plattform.

Der Schwerpunkt der Zürcher Reformationsfeierlichkeiten liegt in den Jahren 2017 bis 2019. Inmitten dieser Zeitspanne liegt das 500-Jahr-Jubiläum des für Zürich bedeutsamen symbolischen Datums des 1. Januar 1519. Damals trat der spätere Reformator Ulrich Zwingli sein Amt als Leutpriester am Grossmünsterstift an. Drei Jahre später verfasste Zwingli dann seine erste reformatorische Schrift.