Klärschlammverwertung
5,9 Millionen für Entsorgung von Rückständen

Für die Entsorgung von Klärschlammasche und Rauchgasrückständen aus der Klärschlammverwertungsanlage in den nächsten fünf Jahren, hat der Zürcher Stadtrat 5,88 Millionen Franken als gebundene Ausgabe bewilligt.

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Klärschlammverwertungsanlage Werdhölzli.

Klärschlammverwertungsanlage Werdhölzli.

zvg

Die Kosten für die Entsorgung werden vollumfänglich durch die von den Gemeinden zu bezahlenden Einlieferpreise gedeckt, wie der Stadtrat in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt.

Bei der Verbrennung von rund 100'000 Tonnen Klärschlamm in der Klärschlammverwertungsanlage des Klärwerks Werdhölzli, die ab Juli 2015 in Betrieb genommen wird, werden jährlich rund 17'000 Tonnen befeuchtete Klärschlammasche anfallen. Aus der Rauchgasreinigungsanlage ist zudem jährlich mit rund 600 Tonnen festen Rauchgasreinigungsrückständen zu rechnen.

Die Klärschlammasche soll so abgelagert werden, dass sie wieder erschliessbar ist, sobald in Zukunft die Rückgewinnung von Phosphor möglich ist. Dazu muss sie separat gelagert werden ohne Vermischung mit anderen Abfällen, heisst es in der Mitteilung.

Die Rauchgasreinigungsrückstände gelten abfallrechtlich als Sonderabfall. Sie müssten dementsprechend umweltgerecht entsorgt werden.