Stadt Zürich
46 neue Wohnungen beim Stadion Letzigrund – dafür müssen einige Familiengärten weichen

Beim Stadion Letzigrund will die Stadt Zürich 46 Wohnungen bauen. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat dafür einen Objektkredit von fast 30 Millionen Franken. Das letzte Wort hat das Stimmvolk. Dem Bau weichen müssen einige Familiengärten.

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Für die neue Wohnsiedlung, in welcher 140 bis 145 Personen wohnen werden, müssen mindestens 4 Familiengärten aufgehoben werden. (Bild: Visualisierung Siegerprojekt BIMBO D'ORO)

Für die neue Wohnsiedlung, in welcher 140 bis 145 Personen wohnen werden, müssen mindestens 4 Familiengärten aufgehoben werden. (Bild: Visualisierung Siegerprojekt BIMBO D'ORO)

Hochbaudepartement Stadt Zürich

Erstellt werden die Wohnungen auf einem knapp 2900 Quadratmeter grossen städtischen Grundstück an der Ecke Herdern-/Bullingerstrasse im Quartier Aussersihl.

Für den Bau der Siedlung beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit von 28,6 Millionen Franken, wie er am Mittwoch mitteilte. Da der Kredit den Betrag von 20 Millionen Franken übersteigt, kommt es zu einer Volksabstimmung, voraussichtlich im ersten Quartal 2018.

Der Baubeginn ist auf Ende 2018 geplant. Um das Projekt realisieren zu können, müssen 4 von insgesamt 34 Familiengärten aufgehoben werden. Weitere 3 bis 4 können während der Bauzeit nur eingeschränkt genutzt werden.

Einziehen könnten die ersten Mieter voraussichtlich Mitte 2020. Leben sollen in der Siedlung Herdern etwa 140 bis 145 Personen.

Wie in städtischen Wohnsiedlungen üblich, wird im Interesse einer guten sozialen Durchmischung etwa ein Drittel der Wohnungen subventioniert werden. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung dürfte nach heutigen Berechnungen netto 1785 Franken pro Monat (freitragend) beziehungsweise 1460 Franken (subventioniert) kosten.