Ob zu einem früheren Zeitpunkt umweltgefährdende Stoffe aus den Fässern in den Zürichsee gelangten, könne heute nicht mehr ermittelt werden, heisst es weiter. Die verrosteten, durchlöcherten Fässer waren mit Seewasser und teilweise Schlick gefüllt.

Die Spezialfirma hatte am Montag im Auftrag des kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) mit der Bergung begonnen. Arbeitstaucher verpackten die Fässer zuerst in Plastiksäcke und dann in weitere Behälter, sogenannten Bigbags.

Während der Aktion sind gemäss Mitteilung keine schädlichen Substanzen ins Seewasser gelangt. Die Bergung kostete 80'000 Franken, wie Patrick Steinmann, Abteilung Gewässerschutz, auf Anfrage sagte.

Sporttaucher hatten die Fässer im Mai des vergangenen Jahres vor Zollikon in rund 10 bis 20 Metern Tiefe entdeckt. Gemäss Baudirektion ist nicht bekannt, wie die Fässer in den See gelangten. Die Kantonspolizei Zürich ermittelt gegen Unbekannt.