Das Referendum richtet sich gegen einen Entscheid des Zürcher Kantonsrats. Dieser hatte im Oktober 2017 beschlossen, dass Unternehmen, die Liegenschaften verkaufen, Geschäftsverluste in der Steuererklärung mit der Grundstückgewinnsteuer verrechnen können.

Die AL ergriff das Referendum, weil diese Änderung unfair sei und ein neues Steuerschlupfloch öffne. Privatpersonen müssten weiterhin die volle Grundstückgewinnsteuer zahlen, auch wenn es ihnen finanziell schlecht gehe.

Leidtragende der Neuregelung seien die Gemeinden, allen voran die grossen Städte Zürich und Winterthur. Profitieren würden Immobilienfirmen, Banken und Versicherungen.