Hausen am Albis
23 Kühe sterben bei Scheunenbrand

Nach dem Brand einer Scheune in Hausen am Albis sind in der Nacht auf Mittwoch zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital gefahren worden; 23 Kühe verendeten. Die Höhe des Schadens wird auf zwei Millionen Franken geschätzt.

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Bei einem Scheunenbrand in Hausen am Albis konnten Lamas und Pferde in Sicherheit gebracht werden – für die Kühe kam jede Hilfe zu spät.

Bei einem Scheunenbrand in Hausen am Albis konnten Lamas und Pferde in Sicherheit gebracht werden – für die Kühe kam jede Hilfe zu spät.

Kapo Zürich

Die Landwirtin wurde um etwa 3.00 Uhr auf den Brand in der Scheune aufmerksam, wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt. Zusammen mit einem Bekannten gelang es der Familie, Lamas und Pferde zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Für 23 Kühe kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Die alarmierten Feuerwehren Hausen am Albis, Kappel am Albis und Rifferswil rückten mit einem Grossaufgebot an den Vollbrand aus. Die Bäuerin und der Helfer wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen mit einem Rettungswagen ins Spital gefahren; der Landwirt blieb unverletzt.

An der Scheune entstand Totalschaden, die Schadenhöhe wird auf zwei Millionen Franken geschätzt. Die Ursache des Feuers ist zurzeit unbekannt; Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich haben ihre Ermittlungen aufgenommen.