Die Ausstellung "Zürich im Landesmuseum" soll alle Generationen ansprechen und Stadt und Kanton Zürich mit ihrer je eigenen sowie ihrer gemeinsamen Geschichte anhand von Multimedia-Installationen präsentieren. Mit dem Projekt werde ein Lücke geschlossen, schreibt der Regierungsrat in seiner Mitteilung vom Donnerstag.

Er begrüsse das Vorhaben, das die zahlreichen vorhandenen kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten im Kanton erschliesse und zugänglich mache. Die Zusammenarbeit der drei Trägerschaften Stadt, Kanton und Landesmuseum bezeichnet er als "wegweisend". Sie gebe dem Vorhaben ein starkes Fundament.

Die Zürcher Stimmberechtigten hatten im Sommer mit einer Mehrheit von 63,5 Prozent die Beteiligung der Stadt befürwortet. Abgestimmt wurde über einen Kredit von 1,76 Millionen Franken und über jährlich wiederkehrende Betriebsbeiträge von 300'000 Franken. Das Parlament soll nun den Beitrag des Kantons aus dem Lotteriefonds bewilligen.

In der Ausstellung werden Reformation und Partymeile ebenso Platz finden wie die Seegfrörni, das Sechstagerennen, die Krokodil-Lokomotive und die Freitag-Taschen. Alle gezeigten Informationen werden elektronisch verfügbar sein.

Eröffnet werden kann die 330 Quadratmeter grosse Ausstellungsfläche im Hof-Flügel des alten Teils des Landesmuseums voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2017. Das Landesmuseum selbst (der Bund) erbringt Sachleistungen von jährlich 300'000 Franken. Der Eintritt wird gratis sein.