Budget-Nachträge
14,4 Millionen Franken: Winterthur rechnet mit noch grösserem Plus

4,4 Millionen Franken statt 3 Millionen Franken: Die Budget-Nachträge im Novemberbrief sollen Winterthur im Jahr 2018 einen um 11,4 Millionen Franken grösseren Ertragsüberschuss als ursprünglich budgetiert bescheren.

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Budget-Nachträge bescheren Winterthur 2018 einen Ertragsüberschuss von mehr als 14 Millionen Franken. (Themenbild)

Budget-Nachträge bescheren Winterthur 2018 einen Ertragsüberschuss von mehr als 14 Millionen Franken. (Themenbild)

Keystone

Der ordentliche Budgetantrag wies für das Jahr 2018 noch ein Plus von 3 Millionen Franken aus. Nun verbessern die mit dem Novemberbrief dem Parlament vorzulegenden Veränderungen das Ergebnis der Erfolgsrechnung um 11,4 Millionen auf 14,4 Millionen Franken, wie die Stadt Winterthur am Freitag mitteilte.

Dies ist vor allem den Grundstückgewinnsteuern zu verdanken: Aufgrund der Aufarbeitung von Restbeträgen fallen sie um 18 Millionen Franken höher aus.

Mehrkosten bei Sonderschulmassnahmen

Auf der Ausgabenseite gibt es hingegen Mehrkosten von 3,4 Millionen Franken bei den Sonderschulmassnahmen - die höchsten aller Mehrkosten.

Dazu kommen unter anderem Ausgaben von 1,3 Millionen bei der Asylfürsorge der Stadt, 650'000 Franken bei der Pflegefinanzierung und 720'000 Franken in der Produktgruppe (PG) Sozial- und Erwachsenenhilfe - ein Stellenausbau im Projekt Falllast führt zu höherem Personalaufwand. Dieser könne durch Einsparungen von 916'000 Franken in der PG Individuelle Unterstützung "mehr als kompensiert werden".