Zwei junge Schweizer tamilischer Herkunft hatten im Juli 2012 mit einem dritten Mittäter einen Raubüberfall auf einen Rentner verübt. Das Opfer starb nach dem Unfall an den Folgen der Verletzungen. 

Der Prozess hatte am 10. und 11. November stattgefunden. Das Urteil wurde am Donnerstag gefällt: 13 Jahre wegen Mordes und mehrfachen Raubes, denn die berufslosen Männer hatten den Rentner schon im Mai 2012 ein erstes Mal überfallen, wie der «Tages-Anzeiger» mitteilte. 

Der dritte Täter, ein 22-jähriger Schweizer tibetischer Herkunft, wurde zu 39 Monaten verurteilt. Er habe nur nach dem Geld in der Wohnung gesucht, sei aber am Gewaltakt nicht beteiligt gewesen. 

Für die Haupttäter wurden anfangs 18½ Jahre verlangt. Das Gericht ging in der Urteilsbegründung auch auf die Anträge der Verteidiger der Haupttäter ein. Die Anwälte hatten anstelle einer Freiheitsstrafe eine Massnahme für junge Erwachsene gefordert, schrieb die Zeitung. Die Täter wären dann im Massnahmenzentrum Uitikon 4 Jahre therapiert und ausgebildet worden. Diese Massnahme sei im Vergleich zur deutlich höher ausgesprochenen Strafe nicht gerechtfertigt, argumentierte das Gericht.