Mehrere Knaben seien am frühen Nachmittag abwechslungsweise vom Kursschiffsteg in den See gesprungen, teilte die Kantonspolizei Zürich mit.

Als ein Schiffsführer eines privaten Motorschiffs beim Steg anlegen wollte, um Fahrgäste zusteigen zu lassen, sei der Bub ins Wasser gesprungen. Dabei wurde sein Bein von der Schiffsschraube erfasst. Mit schweren Verletzungen brachte ihn die Ambulanz ins Spital.

Der genaue Unfallhergang ist gemäss Polizei unklar. Sie sucht Zeugen.

Im Umkreis von 100 Metern um Anlegestellen der Kursschifffahrt ist das Schwimmen verboten. Bei Hafeneinfahrten, Bojenfeldern und Schiffsanlegestellen ist das Schwimmen nur unter besonderer Rücksichtnahme gegenüber fahrenden Schiffen erlaubt.

Zwei Männer ertrunken

Bei Badeunfällen sind am Samstag in der Schweiz zwei Männer ums Leben gekommen. In einem kleinen See bei Sitten ertrank ein 19-jähriger Portugiese.

Er war seinen Kollegen gefolgt, die den See überquerten, wie die Walliser Polizei mitteilte. In der Mitte des Sees verschwand der Mann plötzlich. Rettungstaucher fanden den Körper später in einer Tiefe von 17 Metern. Der See liegt in einem "Les Iles" genannten Gebiet.

Im Luganersee bei Cassarate ertrank am Samstagnachmittag ein 34-jähriger Amerikaner. Die alarmierten Rettungskräfte konnten den Mann leblos aus einer Tiefe von sechs Metern bergen. Der Mann starb allerdings im Verlaufe des Abends im Spital.