Verkehrssicherheit
1200 Personen in fünf Wochen wegen Ablenkung am Steuer gebüsst

SMS schreiben, telefonieren, essen: Das ist am Steuer gefährlich. Die Kantonspolizei hat innert fünf Wochen 1200 Personen gebüsst. Sie waren ohne Freisprechanlage am Telefonieren oder waren sonst abgelenkt.

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Verkehrssicherheit am Steuern: SMS schreiben ist gefährlich

Verkehrssicherheit am Steuern: SMS schreiben ist gefährlich

AZ

1200 Personen sind innert fünf Wochen im Kanton Zürich gebüsst worden, weil sie sich beim Autolenken mit anderem beschäftigten. Im Rahmen der Präventionskampagne «Blindflug» erfolgten im ganzen Kanton Verkehrskontrollen mit dem Focus «Ablenkung am Steuer».

Wie die Zürcher Stadtpolizei am Mittwoch mitteilte, ertappten die Polizisten mehr als 1000, die ohne Freisprechanlage am Telefonieren waren: Gut 300 von ihnen waren dabei auf einer Autobahn unterwegs, 50 sassen hinter dem Steuer eines Lastwagens.

Mehr als 120 Auto- und Lastwagenlenkende fanden offenbar nichts dabei, beim Fahren auch noch SMS zu schreiben, am Navigationsgerät herumzufummeln oder zu essen.

Solche ablenkenden Tätigkeiten seien ganz klar verboten, mahnt die Polizei. Bei Verstössen sei mit happigen Bussen oder Ausweisentzug zu rechnen. Bei grober Verletzung der Verkehrsregeln - etwa SMS schreiben - können auch Geld- oder gar Freiheitsstrafen drohen.

Die diesjährige Kampagne war eine Fortsetzung entsprechender Aktionen in den letzten Jahren. Ab dem 21. September dauerte sie fünf Wochen lang. Beteiligt waren die Zürcher Polizeikorps und das Ostschweizer Polizeikonkordat. Sie setzten nicht nur auf Kontrollen, sondern auch auf Plakate, Radiospots und Internet. Auch nach der Kampagne gibt es immer wieder Kontrollen.