Zürich
12 Stunden in der Züri Bar, der letzten Chnelle der Stadt

Ende Jahr schliesst mit der Züri Bar eine der letzten Kneipen der Limmatstadt. Was damit verloren geht? Für manche eine ganze Familie.

Felix Burch
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Die Züri Bar kurz vor der Türöffnung um 12 Uhr.

Die Züri Bar kurz vor der Türöffnung um 12 Uhr.

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68 Jahre hat die Züri-Bar im Niederdorf auf dem Buckel. Damit ist sie die älteste Kneipe der Stadt Zürich. Und eine der anekdotenreichsten überhaupt. Um möglichst viele davon zu erfahren, habe ich mich einen ganzen Tag in die Bar gesetzt und mitgetrunken. Das Drehbuch überliess ich den Gästen.

Vorhang auf für ein grosses Theater, das leider bald stirbt.

12 – 13 Uhr: «Können wir jetzt rauchen?»
Die Zeit ist selbst an der Züri-Bar nicht ganz spurlos vorbeigegangen. Sie ächzt bei der Türöffnung um Punkt 12 Uhr, als der Barmann die Vergitterung zur Seite schiebt.

Ich bin der erste Gast. Die U-förmige Bar, die die Beiz beherrscht, ist noch verlassen. Ich bestelle einen Kaffee. Nur drei Minuten später setzen sich drei Gäste vis-à-vis von mir hin. Zwei Super-Bock-Bier und einen Kaffee wünschen sie.

Ein weiterer Mann stösst in die Runde. Er stürzt hastig seinen Kaffee hinunter und fragt Tiago, den Barmann, ob er einen Gruss von ihm ausrichten könne. «Weisst du was, ich schreibe es einfach auf einen Zettel», schiebt er nach und kritzelt seine Botschaft auf einen Fetzten Papier.

Die Bauarbeiter bestellen eine zweite Runde Super-Bock. Der Älteste fragt: «Können wir jetzt, wo die Bar bald schliesst, wieder drinnen rauchen?» «Erst am letzten Tag», mahnt Tiago.

Zu jedem Kaffee gibt es ein grünes Fröschli.

Zu jedem Kaffee gibt es ein grünes Fröschli.

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13 – 14 Uhr: Zeitung lesen, Corretto schlürfen
Draussen ist es frisch. Hastig gehen Menschen am Schaufenster mit dem Skelett und den Barbie-Puppen vorbei. Ein Mann mit Mütze setzt sich zu mir an die Bar. Als Raymond stellt er sich vor. Sein Heimatland ist Kenia. Dort sei es jetzt warm, hier wahnsinnig kalt. Er reibt sich die Hände.

Eine Frau in der Ecke wärmt sich mit einem Corretto und erkundigt sich nach ihren Handschuhen, die sie gestern hier liegen gelassen habe. Thomas grüsst in die Runde und bestellt ein Bier. Er nimmt an einem der Tische am Fenster Platz und beginnt Zeitung zu lesen. Zwei weitere Stammgäste tuen es ihm wenig später gleich.

Der Blick von der Gasse in die Bar.

Der Blick von der Gasse in die Bar.

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14 – 15 Uhr: Das Problem mit der Milch
Hauptsächlich Männer gesetzteren Alters kommen und gehen. Man kennt sich, grüsst kurz, spricht jedoch wenig. Drei Stammgäste sitzen gedankenversunken an der Bar. Tiago löst Kreuzworträtsel. Ein grosser Mann mit schütterem Haar und Brille bestellt Bier und Espresso. Es wird nicht seine letzte Bestellung sein. Bernie heisst er.

Ich frage nach einem Kaffee mit Milch. Bernie lacht. Es gebe zwar seit Kurzem Milch in der Züri-Bar, aber das sei immer so eine Sache. Tiago stimmt ihm zu, holt eine Tetra-Packung aus dem Kühlschrank, riecht daran und schüttelt den Kopf. «Ich gebe dir lieber zwei Rähmli».

Hier habe sich halt wenig verändert, wirft Bernie ein. Heute gebe es zwar Milch und Wifi, Ec-Karten und anderes Plastikgeld werden aber weiterhin nicht akzeptiert. Rock schallt aus den Lautsprechern. Touristen bestaunen die Barbies, trauen sich aber nicht hinein.

«Ich finde hier eine merkwürdige Art von Vernunft.» Bernie, Stammgast

Auf einen dritten Kaffee habe ich keine Lust, auf Alkohol ebenfalls noch nicht. Tiago empfiehlt mir einen Ananas-Saft mit Eis und ergänzt: «Du weisst schon, irgendwann wirst du mit Trinken beginnen müssen.» Bernie ist bereits damit beschäftigt und beginnt zu erzählen: «Seit rund 20 Jahren komme ich in die Züri-Bar, 1-4 Mal pro Woche.» Bis zur Schliessung werde er so oft wie möglich vorbeischauen.

«Warum, was macht für dich diese Bar so einzigartig?», frage ich.

«Die Menschen. Die Menschen und ihre Geschichten», sagt Bernie.

Bernie gehört fast schon zum Inventar.

Bernie gehört fast schon zum Inventar.

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Die Stammkunden hier, das sei wie eine Familie, ein Destillat, ein Treffpunkt. «Ich finde hier eine merkwürdige Art von Vernunft», sagt Bernie. Alle hier hätten eine Geschichte mit der Stadt Zürich, es kämen Leute, die lange nicht mehr in der Schweiz waren oder in der Stadt, immer wieder zurück in die Züri-Bar.

Früher habe er hier an der Bar Zigis gedreht, geraucht. «Das Rauchverbot hat viel verändert.» Trotzdem überlebte die Bar. «Wegen der Qualität der Menschen», ist Bernie überzeugt. Dass damit Ende Jahr definitiv Schluss ist, damit hat nicht nur Bernie zu kämpfen: «Keine Ahnung, wie es dann weitergeht.

Es wird die Bar einfach nicht mehr geben.» Das Menschen-Geflecht werde auseinander fallen. «Wir werden ja nicht alle einfach in eine andere Bar umziehen.» Von vielen kenne er nur die Vornamen, eine Handy-Nummer habe er nicht. «Die Züri-Bar wird ersatzlos fehlen.»

Thomas kehrt mit zwei Migros-Säcken zurück. Die Bauarbeiter kommen ein zweites Mal. Sie bestellen Bier.

Am Nachmittag läuft meistens nicht sehr viel.

Am Nachmittag läuft meistens nicht sehr viel.

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15 – 16 Uhr: Der, der die Zeitungen ordnet
Es ist ruhig. Zwei Gäste sind hier, Tiago hat Reggae aufgelegt. Ein kleiner Mann betritt den Raum. «Wo ist der ‹Tagi›?», fragt er. «Ich bin ihn am lesen,» antworte ich. Den müsse ich ihm geben, meint er freundlich, aber bestimmt. Er nimmt ihn, streicht ihn glatt, legt ihn zu den restlichen Zeitungen und ordnet alle fein säuberlich. Dann rückt er sämtliche Stühle zurecht und verlässt das Lokal.


Gegen 16 Uhr ändert sich die Stimmung allmählich. Thomas, ein neuer Gast und Barmann Tiago spielen das Würfel-Spiel «Chicago» – Best of 3, mit Züri-Bar-Regeln, wie sie sagen. Der Raum wird voller und lauter, die Gespräche angeregt. Es ist so etwas wie das Vorspiel auf das, was noch kommen wird.

Züri Bar.

Züri Bar.

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6 – 17 Uhr: Die Bar ist voll mit Thomassen, Peters, Ruedis und Urs'
«Bei uns verkehren wahnsinnig viele Thomassen, Peters, Ruedis und Urs'», sagt Tiago. Diese strömen jetzt vom Eingang zur Bar, ein Dreiergrüppchen schnupft Tabak.

Thiago holt einen neuen Karton Super-Bock-Bier aus dem Keller, rasch gehen die Fläschchen über den Tisch.

Was alle mögen an der Züri-Bar ist das Interieur. Das U, das alle verbindet, die Lampe mit dem Züri-Bar-Logo, das Logo an der WC-Türe, die Beleuchtung über der Bar, die Schaufenster, die dominante Kaffeemaschine. Bereits diskutieren die Stammgäste, wer was bekommt nach der endgültigen Schliessung.

Barmann Tiago.

Barmann Tiago.

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Doch nur wegen der Deko kommen die Leute nicht, ist sich Tiago sicher: «Speziell an der Züri-Bar ist, dass sie nicht speziell ist», sagt er und lacht. Keine Szenies, stattdessen Fotografen, Maler und Musiker gehörten zur Klientel. «Und Pensionierte, die das Feierabend-Bier zelebrieren, obwohl sie nicht mehr arbeiten.»

Viele Gäste hätten kein Handy und schon gar kein Facebook. Es gebe Bestrebungen, alle Adressen aufzunehmen, um danach allenfalls einmal ein Fest zu machen, erklärt Tiago während er ein Spezli serviert. Das Hürlimann-Spezli für 5.50 Franken ist das beliebteste Getränk in der Kneipe, gefolgt vom Corretto (mit Grappa oder Brandy). Cocktails werden fast nie bestellt und wenn, nur von Touristen. Auch das Wifi benutzen laut Tiago nur Fremde.

Züri Bar.

Züri Bar.

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«Einen Kaffee und ‹den Blick am Abend›», bestellt jemand. Auf der anderen Seite der Bar wird nach Corretto gerufen. «Mit Grappa?» «Sicher, never change a winning Team».

17 – 18 Uhr: Feierabendbier und LSD-Spray
Die Stimmung ist ausgelassen. Das U ist voll, jetzt schlägt die Stunde des Feierabendbiers. Viele kommen von der Arbeit, trinken hier eins, zwei Bier und gehen dann nach Hause. «Das gibt es sonst nirgends mehr», sagt ein Bärtiger. Früher sei jeder nach dem «Chrampfen» auf ein Bier in seine Stammbeiz, heute gebe es nur noch Apéros.

«Alles wird geordneter, das Feierabendbier gilt als verpönt», meint einer. «Gehst du jeden Abend nach der Arbeit auf ein Bier, giltst du heute als Alkoholiker», ist ein Anderer überzeugt. Alles verändere sich, auch das Niederdorf. «Für Menschen wie uns gibt es heute keinen Platz mehr.» Für einen kurzen Moment herrscht Stille, betretene Gesichter, in den Gassen beginnt es zu dämmern.

Züri Bar.

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Ich bestelle mein erstes Bier.

Tiago macht eine Runde mit einem Duft-Spray durch den Raum. LSD-Spray nennt er ihn, die Runde lacht wieder. Danach ist Schichtwechsel. Elise löst Tiago ab.

18 – 19 Uhr: Die verirrte Touristin
Eine Touristin sorgt für einen Themenwechsel. Ihr Flug nach London wurde um vier Tage verschoben. Solange sei sie deshalb «gefangen» in Zürich. Sie ist wenig begeistert von der Stadt. Aber die Züri-Bar, in die sie sich per Zufall vor zwei Tagen das erste Mal verirrt hatte, passt ihr.

«Ich mag diesen Ort, weil hier die Menschen mit mir reden», sagt Nala und bestellt ein Glas Rotwein. Irgendwann läuft ein Mann in die Bar, dem sie aufgeregt winkt. Er arbeitet im Hotel, in dem sie momentan «gefangen» ist. «Unglaublich, dass ich den hier treffe», sagt sie und tippt etwas in ihr Handy.

Nala ist eine der wenigen, die das Wifi benutzt in der Bar.

Nala ist eine der wenigen, die das Wifi benutzt in der Bar.

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Ungefragt stellt mir Elise ein neues Budweiser vor die Nase. «Ist spendiert, von dem dort hinten.» Ich gucke in die Ecke. Dort sitzt ein ehemaliger Arbeitskollege. Wir haben uns drei Jahre nicht mehr gesehen.

19 – 20 Uhr: Die «grusigsten Shots der Stadt»
Ich trinke weiter. Aktuelle Arbeitskollegen besuchen mich. Wir trinken Klöpfti – «die grusigsten Shots Zürichs», wie Elise meint. Auch dafür ist die Züri-Bar berühmt.

Elise ist seit wenigen Monaten festangestellt. Was sie nach dem Ende der Züri-Bar macht, weiss sie nicht: «Um mich mache ich mir keine Sorgen, ich finde schon etwas.» Aber es gebe Barleute, die bedienten hier seit 30 Jahren. Matthias zum Beispiel.

Für ihn dürfte es schwieriger werden. Mit der Züri-Bar stirbt für Elise der einzige Ort, an dem sich alle um alle kümmern. Es gebe keine Vorurteile, es werde nicht gewertet. Künstler, Box-Weltmeister, Polizisten und Politiker träfen sich hier.

«Verschiedene Menschen mit all ihren Ecken und Kanten werden in der Züri-Bar akzeptiert.» Elise fasst in drei Worten zusammen, wofür für sie die Bar steht: Anstand, Respekt, Zusammenhalt. Für viele Gäste sei es wie ein Wohnzimmer.

Züri Bar

Züri Bar

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20 – 21 Uhr: «No chance for romance»
Der Thomas mit den langen Haaren lauscht unserem Gespräch und schaltet sich ein. «Ich war auf allen Kontinenten unseres Planeten und kann Dir versichern: so etwas wie die Züri-Bar gibt es kein zweites Mal.» Das sei ein seliger, vernehmlicher Ort, eine Ur-Bar, ein Überbleibsel, ein gallisches Dorf und ein Verlust für Zürich, wenn sie nicht mehr sei. Doch darüber rede er nicht. «Was danach sein wird, darüber schweigen viele».

Es kommt mir so vor, als wollten Leute, die lange nicht mehr hier waren, Abschied nehmen. Als wollten sie noch einmal in die Gosse, in die Niederungen. Thomas, Stammgast

Thomas weiss fast alles über die Züri Bar.

Thomas weiss fast alles über die Züri Bar.

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Willi meint: «Es ist halt wie überall, es geht nur noch ums Geld: No chance for romance.»

Von wilden Konzerten erzählen die Beiden, dass sich die Besucher bei solchen jeweils in Vierer-Reihen um die Bar gedrängt hätten, weil es so voll gewesen sei. Im Kontiki nebenan seien auch schon Schachtdeckel durch das Fenster geflogen. «Eine Zeit lang nannten wir es ‹Konflikti›», sagt Willi.

Manchmal hätten die Leute nicht mehr sprechen können, so betrunken seien sie gewesen. Immer habe man jedoch aufeinander aufgepasst. «Wer hier drinnen Lämpen macht, ist rasch einsam.» Die Züri-Bar sei immer schon ein sozialer Ort gewesen. Zu Platzspitz-Zeiten etwa habe man auch ab und zu Süchtige in die Bar gelassen.

21 – 22 Uhr: Die Bar verkommt zum Zoo
Die alte Kasse rattert, Schnaps-Gläser werden gefüllt – aus Flaschen und ohne Portionen-Giesser. Hier schenkt das Personal gerne auch Mal etwas mehr ein oder spendiert eine Runde. Hier gibt es diese Romantik noch, die sonst fast überall verschwunden ist.

Züri Bar.

Züri Bar.

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Jetzt zeigen sich auch jünger Leute. Viele kommen nur kurz vorbei. Es komme ihm so vor, als wollten Leute, die lange nicht mehr hier waren, Abschied nehmen, sagt Thomas. Als wollten sie noch einmal in die Gosse, in die Niederungen. Seit die Kunde der kommenden Schliessung die Runde gemacht habe, fühlten sich er und andere Stammgäste manchmal ein bisschen wie im Zoo.


22 – 23 Uhr: Ich weiss nicht mehr genau
Ein paar Bier und Shots später. Was ich noch weiss: Es lief «Like a virgin» von Madonna irgendwann zwischen 22 und 23 Uhr. An den Tischchen wurde geflirtet. Im Hintergrund lief Fussball. Embolo finden alle gut, obwohl er für Basel spielt. Und Trainer Urs Fischer sei einer von ihnen, ein ehrlicher Zürcher.

Die Züri-Bar-Lampe ist ein begehrtes Objekt. Wer wird sie wohl bekommen?

Die Züri-Bar-Lampe ist ein begehrtes Objekt. Wer wird sie wohl bekommen?

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Ein weiteres Gespräch mit Thomas: Die Züri-Bar sei ein Ort der Entschleunigung in dieser schnelllebigen Zeit. Die Gespräche hier gingen tiefer als der Austausch von Oberflächlichkeiten in den sozialen Medien.

«Dort stellt man sich, soweit ich das beurteilen kann, in ein gutes Licht. Dort sagt nie jemand: Ich bin am Arsch. Hier passiert das, hier hört man zu». Gegen 23 Uhr verabschiedet sich Thomas. Für einen in seinem Alter sei es schon viel zu spät. Bevor er mir die Hand schüttelt, sagt er: «Danke für das Gespräch».

23 – 24 Uhr: Knutschen
Eine Delegation von Männern in Krawatte und einer Frau im Deux-Pièces spaziert in die Bar und setzt sich an den einzigen runden Tisch bei der Züri-Bar-Lampe. Es sind Deutsche, sie bestellen Bier, später Schnaps.

Die Bar ist um diese Zeit immer noch gut besucht. Das ist neu. «Seit die Kunde die Runde macht, dass wir Ende Jahr schliessen, hat der Umsatz angezogen,» sagt Elise.

23.28 Uhr: Elise schraubt die Musik runter: «Wöt no öppert äs Kafi?» «Jo, nommol än Corretto», ruft einer. «Jo, äs Kafi-Fertig», tönt es aus einer anderen Ecke. Danach putzt Elise die Kaffeemaschine. Lange und gründlich.

Barfrau Elise.

Barfrau Elise.

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Eines der flirtenden Pärchen knutscht, nach einer Weile dreht sich die Frau ab und guckt leicht peinlich berührt zum Boden. Er bestellt noch zwei.

Ich bekomme ein Coci-Fröschli spendiert (Averna mit Zitronensaft-Gemisch).

23.55: Ein Paar – die letzten Gäste des Abends – betritt die Bar. Es bestellt Cüpli und Rotwein. «Under pressure» von «Queen» läuft. «Letschti Rundi» ruft Elise. Vier Gäste bestellen nach.

24 – 0.21 Uhr: Der letzte Akt
00.03 Uhr: Die wirklich letzten Gäste kommen, sie bestellen drei Super-Bock.

00.06 Uhr: Türe zu, Tischchen rein.

00.09 Uhr: Die Musik wird leiser gedreht.

00.10 Uhr: Charmant aber bestimmt weist Elise einen Engländer ab.

00.15 Uhr: Noch immer sind zwölf Gäste hier.

00.21 Uhr: «Mir machäd Firobig», ruft Elise in die Runde. Innerhalb von zwei Minuten ist die Bar leer.

Züri Bar.

Züri Bar.

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Ein letzter Shot, Elise beginnt mit abrechnen. Bis sie hier fertig sei, werde eine weitere Stunde vergehen.

Sie stösst die Vergitterung zu. Diese stammt noch von der Bäckerei, die hier war, bevor daraus die Züri-Bar wurde. Was auf die Bar folgt, wird sich zeigen. Vis-à-vis leuchtet der Samsung-Schriftzug des zweitgrössten Smartphone-Herstellers der Welt. Vielleicht ein Zeichen.

Bald bleibt diese Türe für immer verschlossen.

Bald bleibt diese Türe für immer verschlossen.

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