Demonstration

1. Mai: Stadtrat toleriert keine Nachdemo - Gaffer werden verzeigt

Ein Demonstrant der 1. Mai-Nachdemo in Zürich (Archiv)

Ein Demonstrant der 1. Mai-Nachdemo in Zürich (Archiv)

Der Zürcher Stadtrat toleriert am kommenden 1. Mai keine Nachdemo und keine Ausschreitungen. Die Polizei kann auch Gaffer für eine bestimmte Zeit aus einem Gebiet wegweisen.

Nicht nur Nachdemo-Teilnehmer, auch Gaffer können am 1. Mai in der Stadt Zürich nicht mit nachsichtiger Polizeibehandlung rechnen. Wer die Polizeiarbeit behindere und polizeiliche Aufforderungen nicht befolge, werde verzeigt und weggewiesen, heisst es in einer Mitteilung des Zürcher Polizeidepartements.

Auch formelle Wegweisungen sind vorgesehen. Das heisst, die betroffenen Personen dürfen ein genau bezeichnetes Gebiet während einer bestimmten Zeit nicht betreten.

Polizei «mobil und grut sichtbar»

Den offiziellen Umzug und die Schlusskundgebung mit den Hauptrednern Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und Gregor Gysi, Exponent der deutschen Linken, werden laut Mitteilung zurückhaltend begleitet und unterstützt. Im Kreis 4, rund um das Festareal, werde die Polizei «sehr mobil und gut sichtbar» anwesend sein.

Der Auftrag des Stadtrates an die Polizei ist klar: Toleriert werden keine Nachdemo und keine Ausschreitungen. Die Stadtpolizei erhält auch dieses Jahr Verstärkung von der Kantonspolizei.

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