Öcalan werde von vielen Kurdinnen und Kurden als ihr politischer Repräsentant angesehen, schreibt das 1.-Mai-Komitee in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der seit 1999 inhaftierte Öcalan könne "als kurdischer Kämpfer sehr gut über den Unabhängigkeitskampf der kurdischen Bevölkerung berichten".

Allerdings sei es dem 1.-Mai-Komitee natürlich bewusst, dass Öcalan aufgrund seiner Inhaftierung "kaum am 1. Mai in Zürich auftreten wird".

Wie das Komitee bereits vergangene Woche mitteilte, ist das Rednerpult an der diesjährigen 1.-Mai-Abschlusskundgebung in Zürich fest in Frauenhand: Auftreten werden Sofia Roditi aus Griechenland, die Tessiner SP-Nationalrätin Marina Carobbio sowie die WOZ-Journalistin und Schaffhauser AL-Kantonsrätin Susi Stühlinger.