Winterspiele

Olympische Spiele: Zürcher Regierung ist offen für eine Partnerschaft mit Graubünden

Die Bewerbung für 2010 hat nicht geklappt. Einer Kandidatur für 2026 kann sich die Zürcher Regierung vorstellen.

Die Bewerbung für 2010 hat nicht geklappt. Einer Kandidatur für 2026 kann sich die Zürcher Regierung vorstellen.

Der Zürcher Regierungsrat steht einer Kandidatur für Olympische Winterspiele Graubünden/Zürich 2026 grundsätzlich positiv gegenüber. Wichtig sei, dass ein Kandidaturprojekt den Rückhalt vorab bei den betroffenen Städten und Gemeinden habe.

Der Zürcher Regierungsrat steht einer Kandidatur für Olympische Winterspiele Graubünden/Zürich 2026 grundsätzlich positiv gegenüber. Wichtig sei, dass ein Kandidaturprojekt den Rückhalt vorab bei den betroffenen Städten und Gemeinden habe, schreibt er in einem Brief an die Bündner Regierung.

Nachdem die vorgesehenen Sportstätten im Kanton Zürich in der Stadt Zürich (Hallenstadion) und allenfalls in der Stadt Kloten (Swiss Arena) liegen dürften, werde es unerlässlich sein, die entsprechenden Behörden in das Projekt einzubinden, schreibt der Regierungsrat in einer Antwort auf eine Anfrage aus dem Kantonsrat zur Zürcher Haltung zu Olympischen Winterspielen in zehn Jahren.

Zürichs wichtige Rolle

Der Regierungsrat begrüsse ausdrücklich den in einem Schreiben der Bündner Regierung beschriebenen Ansatz, umweltverträgliche und nachhaltige Spiele durchzuführen, die sich auf eine bestehende und soweit nötig modernisierte Infrastruktur abstützen.

Wenn Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz stattfänden, komme dem Kanton Zürich aufgrund der Bedeutung des Flughafens für die An- und Abreise ohnehin eine wichtige Rolle zu, ungeachtet der Austragungsorte und -regionen, schreibt der Regierungsrat in seiner gestern veröffentlichten Antwort auf die Anfrage von zwei BDP-Kantonsräten. (sda)

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