"Smart" bedeutet, Menschen, Organisationen oder Infrastrukturen so zu vernetzen, dass sozialer, ökologischer oder ökonomischer Mehrwert geschaffen wird.

Wie Stadtpräsidentin Corine Mauch (SP) im Parlament ausführte, ist die Stadt Zürich bereits unterwegs, um etwas smarter zu werden. Die Ausarbeitung der Smart-City-Strategie - angeregt durch eine Motion der GLP - bringe nun jedoch noch mehr Rückenwind.

Besonders wichtig sei die departementsübergreifende Vernetzung, sagte Mauch. So könne man sich gut überlegen, wie das Potenzial des digitalen Wandels genutzt werden könne. In einer ersten Phase werden drei strategischen Schwerpunkte verfolgt: "Zukunftsformen der integrierten öffentlichen Mobilität", "Digitale Stadt" und "Smarte Partizipation".

Für die Unterstützung der Strategie werden vier neue Arbeitsstellen bei der Stadtentwicklung geschaffen. Die entsprechenden Mittel hat der Gemeinderat bewilligt.

Keinen Gefallen an der Strategie fand insbesondere die FDP. Die Strategie sei zu schwammig, es gebe keine konkreten Ziele. Das Ganze wirke mutlos, argumentierte die Partei. Ihr Rückweisungsantrag hatte im Parlament jedoch keine Chance, die Strategie wurde grossmehrheitlich gutgeheissen.