Autos mit Lärmverstärker, die für besonders viel Krach sorgen, sollten aus Wohnquartieren vertrieben werden. Dies hatten Grüne und EVP in einem Postulat gefordert. Sie schlugen vor, dass Lärmverstärker im Fahrzeugausweis eingetragen werden, um der Polizei das Durchsetzen des Rayonverbots zu erleichtern.

Doch daraus dürfte bis auf Weiteres nichts werden. Die Strassenverkehrsgesetzgebung sei allein Sache des Bundes, schreibt die Regierung in ihrer am Donnerstag publizierten Antwort. Der Kantonsrat solle das Postulat deshalb ablehnen.

Zudem schenke die Kantonspolizei der Problematik bereits heute die notwendige Beachtung und führe regelmässig Kontrollen durch, schreibt die Regierung weiter. Im vergangenen Jahr machte die Kantonspolizei 1100 Verkehrskontrollen, woraus über 150 Lärmverzeigungen an die Statthalterämter resultierten.

Im laufenden Jahr beläuft sich die Zahl der Verzeigungen bereits auf über 110 (Stand Juli). (sda)