Wie viele Kandidierende auf den Listen stehen und wie hoch der Frauenanteil ist, wird erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Alle grossen Parteien steigen mit mehreren Listen ins Rennen. Auch Exoten sind vertreten, so etwa «Die Guten» oder die «Integrale Politik».

Zürich kann als bevölkerungsreichster Kanton 35 Nationalratssitze bestellen. Die 32 eingereichten Listen sind verglichen mit bevölkerungsärmeren Kantonen wenig. So ist die Zahl eingereichter Listen in den Kantonen Aargau, Bern und Graubünden, die auch diese Woche Listenschluss hatten, deutlich angestiegen.

In Bern erhöhte sich die Anzahl der Listen von 26 auf 34, in Graubünden von 15 auf 20 und im Aargau von 23 auf 36. Im Aargau tritt nur schon die CVP mit neun Listen an.

Die Parteien durften erstmals eine Vielzahl von Listen einreichen, ohne dafür Unterschriften sammeln zu müssen. Im Kanton Zürich machten sie von dieser Möglichkeit aber offenbar keinen Gebrauch.