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Zürcher Grüne sollen Co-Präsidium erhalten – weil Marionna Schlatter von der Parteispitze zurücktritt

Auf Marionna Schlatter (Bild) soll an der Spitze der Zürcher Grünen ein Co-Präsidium folgen mit Selma L'Orange Seigo und Simon Meyer.

Auf Marionna Schlatter (Bild) soll an der Spitze der Zürcher Grünen ein Co-Präsidium folgen mit Selma L'Orange Seigo und Simon Meyer.

Die Grünen Kanton Zürich werden voraussichtlich ein Co-Präsidium erhalten. Kantonsrätin Selma L'Orange Seigo und Unternehmer Simon Meyer sollen auf Marionna Schlatter folgen, die nach neun Jahren von der Parteispitze zurücktritt.

Die 39-jährige Selma L'Orange Seigo und der 37-jährige Simon Meyer werden vom kantonalen Parteivorstand auf Antrag einer Findungskommission zur Wahl vorgeschlagen, wie die Kantonalpartei am Montag mitteilte. Die Wahl wird an der nächsten Mitgliederversammlung der Grünen am 24. August durchgeführt.

L'Orange Seigo sitzt seit 2019 im Kantonsrat und ist Mitglied der Finanzkommission. Die promovierte Umweltsozialwissenschaftlerin ist an der ETH als Postdoktorandin tätig.

Simon Meyer war von 2005 bis 2010 Gemeinderat in Niederweningen. 2015 gründete der Wirtschaftsjurist das primär in der Rechtsberatung tätige Unternehmen Aquilaw und ist dessen Geschäftsführer.

Das Kandidaten-Duo will die Zürcher Grünen «als kompetente und konsequente Umweltpartei» weiter stärken, wie es in der Mitteilung heisst. Die Partei soll positioniert werden als «führende gestaltende Kraft für eine nachhaltige, solidarische und offene Gesellschaft».

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