Er starb den Angaben zufolge vier Tage nach seinem Geburtstag nach Komplikationen nach einer Herzoperation. Baumberger hinterlässt eine Ehefrau und zwei Kinder. Der Trauergottesdienst ist für den 20. September in Winterthur geplant.

Der promovierte Baujurist war von 1991 bis 1999 Nationalrat. Er politisierte im rechten Flügel der CVP und stand der ständigen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie sowie der Kommission für die öffentlichen Bauten vor. Nach zwei Legislaturen verzichtete er auf eine weitere Kandidatur und wollte einer jungen Kraft im Parlament Platz machen.

Vor seiner Zeit als Parlamentarier auf Bundesebene war Baumberger von 1974 bis 1986 im Winterthurer Parlament gesessen, das er 1984/85 auch präsidierte. Er engagierte sich zudem während mehreren Jahren für die Interessen der Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer und war Präsident des Schweizerischen Verbandes freier Berufe (SVFB).