Schlieren

Zu teuer: Stadtrat will keine Rampe im Stürmeierhuus

Die Sicht zur Bühne sei gerade für kleinere Personen ungenügend, die in den hinteren Reihen sässen, sagt SP-Gemeinderätin Jolanda Lionello. (Archiv)

Die Sicht zur Bühne sei gerade für kleinere Personen ungenügend, die in den hinteren Reihen sässen, sagt SP-Gemeinderätin Jolanda Lionello. (Archiv)

Während des vorletzten Schlierefäschts im Jahre 2011 war im Saal des Stürmeierhuus eine Rampe installiert worden. Ob diese bei Veranstaltungen der lokalen Kulturkommmission nicht wieder aufgestellt werden könne, wollte SP-Gemeinderätin Jolanda Lionello mittels einer kleinen Anfrage wissen. Denn die Sicht zur Bühne sei gerade für kleinere Personen ungenügend, die in den hinteren Reihen sässen, begründete sie ihr Anliegen.

Eine Rampe wird im Stürmeierhuus aber nicht mehr aufgebaut, wie der Stadtrat nun antwortet. Für das Schlierefäscht 2011 sei eine solche gemietet worden, und zwar für jene Woche, für die sie dann auch gebraucht worden sei. Dies sei vom Kosten-Nutzen-Verhältnis vertretbar gewesen, schreibt der Stadtrat.

Kaum Klagen wegen Sicht

«Bei einer regelmässigen Nutzung müssten erhebliche Mittel für die Beschaffung und Einlagerung einer Rampe aufgewendet werden.» Zudem wäre das wiederholte Auf- und Abbauen der Rampe für einzelne Abende auch mit unverhältnismässig hohen Kosten verbunden. «Eine solche Lösung wird nicht weiterverfolgt.» Wie der Stadtrat in seiner Antwort schreibt, finden im Stürmeierhuus-Saal schon seit Jahrzehnten diverse Anlässe – nicht zuletzt auch Theaterveranstaltungen – statt. Dabei werde selten über eine schlechte Sicht oder eine schlechte Akustik geklagt. «Wenn es Klagen gab, betraf dies vielmehr die schlechte Belüftung oder die zu kleine Bühne mit wenig technischen Einrichtungen», hält der Stadtrat in seiner Antwort fest. (og)

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